Bergwacht
Die Bergwacht Württemberg ist eine Rettungsorganisation, die seit 1954 dem Deutschen Roten Kreuz angeschlossen ist. Die Ausbildung und Ausrüstung der Bergwachthelfer ist spezialisiert auf die Rettung und Bergung von Verunfallten und Verletzten aus unwegsamem Gelände oder großen Höhen, aus Felswänden und Steilhängen, Bäumen oder gar Sendemasten sowie von Skipisten oder Langlaufloipen. Neben der speziellen technischen Ausbildung für die Aufgaben in Sommer und Winter steht eine ebenso profunde Sanitätsausbildung, wie sie im gesamten DRK üblich ist.
Gegründet wurde die Bergwacht Württemberg im Jahr 1937. Der Gründungsgedanke war der Schutz der Natur der Landschaften Württembergs, besonders der Schwäbischen Alb. So ist die Bergwacht heute eine anerkannte Naturschutzorganisation, im Übrigen die einzige, die von ihren aktiven Mitgliedern eine Naturschutzprüfung verlangt.
Die Bergwacht in Württemberg ist organisiert in 19 Bereitschaften, deren Einsatzgebiete von den Hessigheimer Felsengärten im Norden bis nach Isny im Süden Baden Württembergs und von Fridingen a. d. Donau im Südwesten bis nach Heidenheim auf der Ostalb reichen. In diesen Bereitschaften leisteten im Jahre 2000 987 aktive Helferinnen und Helfer 592 Einsatzstunden.
Ein wichtiger Bestandteil der Bergwacht Bereitschaften sind ihre Jugendgruppen. Bereits im Alter von 12 Jahren können Mädchen und Jungen man hier Mitglied werden. Später wird man als Anwärter in den Dienst übernommen In der bis zu drei Jahren dauernden Anwärterzeit findet die Ausbildung für den Sanitätsdienst, für die Sommer- und Winterrettung sowie den Naturschutz statt. Jeder Bereich wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Ergänzend hierzu können anschließend Ausbildung und Prüfung zum Luftretter erfolgen, bzw. die Höhenrettung erlernt werden.
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