Land übergibt 44 Fahrzeuge für den Bevölkerungsschutz |
DRK-Präsident Dr. Lorenz Menz: Ehrenamtlicher Katastrophenschutz wird durch neue Fahrzeuge gestärkt und motiviert
Die Hilfsorganisationen, die im Lande den ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz stellen, können sich freuen: Innenminister Heribert Rech hat am Freitag, 23. Juli 2010, in Stuttgart 44 der hochmodernen Einsatzwagen offiziell an die im Katastrophenschutz des Landes mitwirkenden Hilfsorganisationen übergeben. Insgesamt wird die Landesregierung in diesem Jahr 210 neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz beschaffen. Stellvertretend für die Hilfsorganisationen dankte der Präsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, Staatssekretär a.D. Dr. Lorenz Menz, der Landesregierung für das Engagement, mit dem Baden-Württemberg den Katastrophenschutz durch ein beispielloses Beschaffungsprogramm technisch auf den neuesten Stand bringe. Diese Modernisierung stärke den Bevölkerungsschutz und motiviere die vielen Tausend ehrenamtlichen Helfer in den Hilfsorganisationen. Neue Fahrzeuge seien unter anderem bereits an den Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe, den Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, die Bergwacht Schwarzwald und an den Bundesverband Rettungshunde gegangen.
Ermöglicht hatte diese massiven Investitionen das Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes, der dem Land 15 Millionen Euro für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt hat. Diese wurden vom Land um weitere fünf Millionen Euro aufgestockt. Mit den bereits für das Jahr 2010 vorgesehenen Haushaltsmitteln stehen für die dringend notwendige Modernisierung der Katastrophenschutzausstattung damit 22 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land beschafft in diesem Jahr 83 Gerätewagen mit umfangreicher Sanitätsausrüstung an Bord, 74 Krankenwagen für den Verletztentransport, 38 Mannschaftstransportwagen, vier Fahrzeuge für mobile Auskunftsstellen und elf Fahrzeuge für den Transport von Hochwasserbooten. „Die beste Ausstattung und die modernsten Fahrzeuge sind nutzlos, wenn es nicht die vielen engagierten und hochmotivierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Hilfsorganisationen gäbe, die sich so uneigennützig in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ihnen gilt mein besonderer Dank“, sagte Rech und erinnerte an den beispielhaften Einsatzwillen der vielen Freiwilligen im Katastrophenschutz. Die neue Ausrüstung sei auch Anerkennung für diesen wertvollen Dienst. Text: Innenministerium BaWü/Udo Bangerter Fotos: Udo Bangerter |
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