Fünf Jahre danach: |
Bilanz der Tsunami-Hilfe des Roten KreuzesAm 26. Dezember 2004 hat ein "Tsunami" in Indonesien und anderen Ländern der Region unvorstellbares Leid angerichtet. Mehr als 200.000 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Das Internationale Rote Kreuz startete das größte Nothilfe- und Wiederaufbau-Programm seiner Geschichte. Direkt nach dem Tsunami waren in den sieben betroffenen
Ländern weit mehr als 100.000 freiwillige Rotkreuzhelfer im Einsatz,
die sich um Verletzte kümmerten. Zerstörungen auf den Malediven 2004 Aus Baden-Württemberg wurde Michael Schwab von der DRK-Landesschule auf die Malediven entsandt, um dort vom 29. Dezember 2004 bis zum 19. Januar 2005 zu sichten, in welchem Umfang Hilfe benötigt wurde, um die Folgen der Flutwelle zu bewältigen. Auch aus Baden-Württemberg kamen viele Millionen von Spenden zusammen. Insgesamt erhielt das DRK 124,6 Millionen Euro zur Tsunami-Hilfe. Davon wurden 18,1 Millionen Euro für die Soforthilfe nach der Katastrophe verwendet. Den größten Teil der Spendengelder hat das DRK in Aufbau- und Präventionsprogramme investiert, insgesamt 94 Millionen Euro. Von diesen Spenden wurden bis zum September 2009 rund 85 Prozent ausgegeben. Das noch nicht ausgegebene Geld (ca. 16,4 Millionen Euro) ist für Projekte in den Tsunami-Ländern gebunden und sollen bis Ende 2011 verausgabt sein. Rund zehn Prozent, also 12,5 Millionen Euro, hat das DRK zur Deckung seiner Vorhaltekosten eingesetzt. Damit wird unter Anderem die Infrastruktur finanziert, um für künftige Katastrophen gerüstet zu sein.
Wiederaufbau in Sri Lanka Auszug aus einem
Artikel aus "rotkreuz-aktiv" 04-2009
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