
Epfenbach wird vor Ravensburg Landessieger
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Ringingen gewinnt Feldkochwettbewerb
Am
Samstag, 3. Juli, Gegen
halb fünf war die Hitzeschlacht vorbei: 13 Gruppen hatten sich bei gnadenloser Sonne durch die neun Prüfungsstationen
gekämpft. Gegen 18:30 Uhr, also direkt nach dem auch in Ehingen
umjubelten Sieg der deutschen Mannschaft bei
der Fußball-WM gegen Argentinien, verkündete
Landesbereitschaftsleiterin Renate Kottke die Siegergruppe: Zum zweiten Mal
nach 2007 gewann die Gruppe
aus Epfenbach (RN-Heidelberg) das Ticket zum Bundesentscheid im
September - diesmal in Thüringen. Die Zweitplatzierten aus
Ravensburg lagen 21 Punkte zurück, nur drei Punkte vor den Dritten aus
Wiesloch (RN-Heidelberg). Wieder einmal erfreulich hoch war das hohe Leistungsniveau: alle
13
Gruppen haben das goldene Leistungsabzeichen erhalten.
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darauf ermittelten die Feldköche ihren Landessieger in Frickenhausen.
Ganz vorne landete die Gruppe aus Ringingen im Zollernalbkreis. Und zwar
sowohl in der Publikumswertung als auch im Votum der Schiedsrichter.
Allerdings hatte die Gastgruppe aus Österreich die Nase im
"internationalen Vergleich" noch ein klein wenig weiter vorn.
Überhaupt wird der Feldkochwettbewerb immer mehr zur "offenen
deutschen Meisterschaft": Diesmal war neben den Österreichern noch
eine Gruppe aus Hildesheim und aus Titisee-Neustadt dabei.
Siegreiche
Feldköche:
Die Gruppe aus Ringingen (Zollernalbkreis)
Zurück
zum Landeswettbewerb:
Vor
der Ehrung allerdings hatten die Gruppen eine wahre Hitzeschlacht
bewältigt. Unter der sengenden Sonne galt es, neun anspruchsvolle Aufgabenstationen zu bewältigen.
Und so gab es einige Schwächeanfälle unter den Teilnehmern, die der
Sonne Tribut zollen mussten.
Aber
sonst waren die Wettbewerbsbedingungen für den von Ministerin Dr.
Monika Stolz eröffneten Wettbewerb perfekt: Der Ortsverein Ehingen, der
dieses Jahr sein hundertstes Jubiläum feiert, hatte den Wettbewerb
gemeinsam mit der Landesschule in der schönen Kulisse der Ehinger Innenstadt hervorragend
organisiert. Zahlreiche Schaulustige und
Passanten beobachteten die Gruppen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben. In
Ehingen waren am 3. Juli über 200 Helfer, Mimen, Schiedsrichter,
Organisatoren und
Beobachter im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu
garantieren.
Ministerin
Monika Stolz bei der Eröffnung des Landeswettbewerbs
Zu
den Aufgaben gehörten neben Theorie- und Einzelaufgaben jeweils drei
Partner- und Gruppenaufgaben. Die Helfer waren unter Anderem
konfrontiert mit der Wiederbelebung eines in einen Brunnen gefallenen
Kleinkindes, der Versorgung zweier Betrunkener mit Verletzungen, drei
Opfer eines Verkehrsunfalls mit Rückenverletzungen, Schnittwunden und
Schlaganfall. Oder ein Herzinfarkt in einem Bus, dazu ein Hexenschuss,
ein Grillunfall mit Verbrennungen.
Endergebnis 3. Juli 2010 in Ehingen:
1. Epfenbach, KV RN/Heidelberg, 1149 Punkte
2. Ravensburg, KV Ravensburg, 1128 Punkte
3. Wiesloch, KV RN/Heidelberg, 1125 Punkte
4. Westhausen, KV Aalen, 1115 Punkte
5. Vogt, KV Ravensburg, 1110 Punkte
6. Röhlingen, KV Aalen, 1104 Punkte
7. Hürben, KV Heidenheim, 1076 Punkte
8. Weilheim, KV Nürtingen-Kirchheim, 1059 Punkte
9. Mergelstetten, KV Heidenheim, 1048 Punkte
10. Heidelberg-Süd, KV RN/Heidelberg, 1029 Punkte
11. Neuenbürg, KV Pforzheim-Enzkreis, 1029 Punkte
12. Aichhalden, KV Rottweil, 1007
Die Gastgruppe "Armenien" startete außer Konkurrenz.
Sieger
der Wertung "Menschliche Zuwendung" wurde die in der Wertung
drittplatzierte Gruppe aus Wiesloch.
3.7., 19:30, Text Udo Bangerter, Fotos: A. Kunciki
(1), Bangerter (2)
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