DRK-Pflegesymposium in Sindelfingen: |
Ethik
bei der Pflege nicht ausklammern
Das
erste Pflegesymposium des Deutschen Roten Kreuzes in Sindelfingen
stellte die Frage nach der Zukunft der Pflege in Deutschland unter dem
Aspekt der Schere zwischen Kosten und Qualität. Welchen Stellenwert
„Ethik“ in der Pflege hat und wie sich unter dem Kostendruck im
Gesundheitswesen ethische Grundsätze bewahren lassen; dies betrachteten
die Referenten auf ganz unterschiedliche Weise.
Mit dem nächsten Referenten,
Professor Dietmar Mieth (theologische Fakultät der Universität Tübingen)
war er einig, dass das Burn-Out-Syndrom besonders in den Pflegeberufen
zunehme. Allerdings erntete Hoberg keine ungeteilte Zustimmung zu der
These, dass mehr Personal bei der Vermeidung nicht helfe. Professor
Mieth: Effizienz (Eingrenzung von Zeit und Geld) verringere die
Effektivität auch in der Pflege. Burn-Out-Syndrome ließen sich nur mit
mehr Menschengerechtigkeit vermindern. Auch Professor Hermann
Brandenburg (Hochschule Vallendar) lenkte den Blick auf die Lebensqualität
der Bewohner betonte die Bedeutung der Eigenverantwortung in
Einrichtungen und Diensten. Er forderte eine Stärkung der Ausbildung,
Pflege sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Weiterer Referent war
Staatssekretär Dieter Hillebrand (Sozialministerium Baden-Württemberg),
bevor Landesgeschäftsführer Hans Heinz mit einem zusammenfassenden
Wort das Symposium beendete. 8.5.2009, 22:55, (c) Text und Fotos: Udo Bangerter RedebeitrageDr. Rolf Hoberg |
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