Bei den
50. Erste-Hilfe- Meisterschaften gewinnt das Team aus Thüringen und
vertritt das Deutsche Rote Kreuz nächstes Jahr beim internationalen
Wettbewerb in Belgrad.
Die
Vertreter des LV Baden-Württemberg aus Schwäbisch Hall belegen den
dritten Platz.
Allerdings wurden sie Sieger der patientenorientierten
Wertung. Bei dieser Wertung lag das Augenmerk auf dem Umgang
mit den Patienten und deren Betreuung.
In zwölf
dramatisch echt nachgestellten Unfallsituationen ermittelten am 19.
September aufmerksame Schiedsrichter Deutschlands beste Mannschaften.
Über 350 ehrenamtliche Sanitäter aus den DRK-Landesverbänden
hatten sich in lokalen und regionalen Wettbewerben für die Teilnahme
qualifiziert, darunter sechs Helferinnen und Helfer aus Schwäbisch Hall
für den Landesverband
Baden-Württemberg, die es zum ersten Mal bis zur Teilnahme am Bundeswettbewerb geschafft hatten.
Geschminkte und
schauspielernde Mimen machten den Rettern das Helfen schwer, insgesamt
waren über 600 Rotkreuzhelfer und Helferinnen am Wettbewerb beteiligt.
Begrüßt von DRK-Generalsekretär Clemens Graf von
Waldburg-Zeil und starteten die jeweils aus sechs Helfern
bestehenden Gruppen um neun Uhr in den „Wettbewerb der kurzen Wege“.
Er erstreckte sich auf die gesamte Innenstadt von Halle an der Saale.
Traditionsgemäß lädt der Gewinner des
Vorjahreswettbewerbs im folgenden Jahr in seine Heimatstadt ein. Im
letzten Jahr hatte die Mannschaft des DRK-Kreisverbandes aus Halle den
Bundeswettbewerb als erste Mannschaft aus den neuen Ländern für sich
entscheiden können.
So mancher Beobachter und Passant machte große Augen angesichts der realistischen
Darstellung der einzelnen Stationen. Einigen Passanten raubte die
Szenerie geradezu den Atem:
Ob Busunfall oder Explosion, alle Unfälle waren eindrucksvoll in Szene
gesetzt.
Udo Bangerter
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