2009 erhält der DRK-Landesverband 290.000 Euro
von
der GlücksSpirale
21.
April 2010. Fast auf den Tag genau
vor 40 Jahren strahlte die ARD die erste Ziehung der GlücksSpirale aus.
1,5 Milliarden Euro sind über vier Jahrzehnte direkt in gute Zwecke
geflossen. Aus Anlass der heutigen Jubiläumsfeier sagte DRK-Vizepräsidentin
Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg: „Gerade in Zeiten knapper öffentlicher
Kassen sind die Mittel aus Lotterien eine wichtige Säule zur
Finanzierung unserer Arbeit. Im Namen des gesamten Deutschen Roten
Kreuzes bedanke ich mich für diese Unterstützung.“ Seit dem Jahr
1976 unterstützt die Rentenlotterie die Arbeit der in der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
zusammengeschlossenen Spitzenverbände mit bislang rund 500 Millionen
Euro für soziale Projekte, davon flossen rund 80 Millionen Euro an das
Deutsche Rote Kreuz.
Wer ein Los der Lotterie GlücksSpirale erwirbt, gibt also nicht nur
seinem Glück eine Chance, sondern tut auch etwas Gutes für die soziale
Arbeit im DRK-Landesverband. Allein im Jahre 2009 wurden rund 290.000
Euro Zuschussgelder aus Mitteln der Lotterie GlücksSpirale für
Projekte der Abteilungen Sozialarbeit und Rotkreuzdienste des
DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg bewilligt.
Mit dem Geld, das der DRK-Landesverband Baden-Württemberg erhält, werden
viele soziale Projekte erst möglich: So wird beispielsweise die Aus-
und Fortbildung von Lehrkräften im Bereich der Gesundheitsförderung
ebenso unterstützt wie Aktivitäten in der Kinder-, Jugend- und
Familienhilfe. Neben vielen anderen Einzelprojekten dienten die Fördermittel
in der Vergangenheit auch der Weiterbildung im
Qualitätsmanagement und von Qualitätsfachpersonal.
Heute profitieren durch einen festgelegten Zweckertrag von ca. 28
Prozent des Spieleinsatzes, das sind rund 50 Millionen Euro pro Jahr,
die Mitgliedsverbände der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), der
Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Stiftung
Denkmalschutz (DSD) mit je einem Mindestanteil von 25 Prozent. Die restlichen 25 Prozent des Zweckertrages
erhalten die Bundesländer. Das Land Baden-Württemberg setzt
die Erträge zur Förderung von Umwelt- und Naturschutzprojekten ein.
Die Mitgliedsverbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien
Wohlfahrtspflege e.V. verwenden ihren Anteil zur Förderung von
sozialpflegerischen Diensten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen
sowie für die Hilfe von kranken und behinderten
Menschen. Neben dem Deutschen Roten Kreuz sind dies Arbeiterwohlfahrt
(AWO), Deutscher Caritasverband, der Deutsche Paritätische
Gesamtverband, Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland
und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST).
Klaus Sattler von Lotto Baden-Württemberg
überreichte 2006 einen symbolischen Scheck
über 250.000 Euro an Präsident Dr. Lorenz Menz
|