Stuttgart, 20. 2. 2009
Auf dem Jahresempfang des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg am vergangenen Mittwoch betonte Festredner Dr. Volkmar Schön die Bedeutung der interkulturellen Öffnung besonders für das Rote Kreuz.
Vor über 100 Gästen in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Stuttgart stellte der DRK-Vizepräsident klar: „Interkulturelle Öffnung ist die Voraussetzung dafür, dass ein Verband wie das Rote Kreuz nicht an Bedeutung und Relevanz verliert.“ Angesichts des wachsenden Anteils vom Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft müsse sich auch das Rote Kreuz diesen Menschen noch weiter öffnen: sowohl als Kunden wie auch als Mitarbeiter und Helfer im Ehrenamt. Schön bezeichnete die vielen Initiativen und das große Engagement hier zu Lande als vorbildlich im Roten Kreuz - gerade weil diese Bemühungen ein anstrengender Prozess seien. Doch wo, wenn nicht im Roten Kreuz sei Interkulturalität verwurzelt.
Anschließend stellte Landesgeschäftsführer Hans Heinz eine Dokumentation zu interkulturellen Projekten in den Kreisverbänden des Landesverbandes Baden-Württemberg vor. Projekte aus 22 Kreisverbänden zeigen darin die Bandbreite der Aktivitäten des Roten Kreuzes auf:
Dazu gehören ein wöchentlicher „Kommunikationstreff“ von Frauen in Ravensburg und Aalen, eine Blutspendeaktion mit türkischem Buffet, oder gleich in einer Moschee, wie in Ehingen. Ein Jugendmigrationsdienst in Tauberbischofsheim, eine griechische Bereitschaftsleiterin oder die Informationsveranstaltung „Älter werden in Deutschland“. Alle Initiativen haben den Grundsatz des Miteinanders gemeinsam.
Und mit einem gemeinsamen deutsch-türkischen Buffet ging der Empfang auch zu Ende.
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