Sanitätsdienst und Personenauskunft: Das Rote Kreuz beim Nato-Gipfel

 

4. April 2009
Rund um den Nato-Gipfel gilt es, auch den Bevölkerungsschutz sicher zu stellen. Dazu gehören insbesondere Sanitäts- und Rettungsdienste, aber auch das Personenauskunftswesen.

Seit Monaten bereiteten sich mehr als 1000 Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes auf ihren Einsatz beim Nato-Gipfel in Baden-Baden und Kehl vor. Sie müssen nicht alle zum Einsatz kommen - aber für den Fall, dass sie gebraucht werden, stehen sie bereit.

Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg ist das Rote Kreuz mit ständig bis zu 130 ehrenamtlichen Helfern im Einsatz, um die Personenauskunft sicher zu stellen: Im 24-Stunden-Einsatz in der Einsatzzentrale in Bühl sowie in sieben mobilen Erfassungsstellen, mit Laptop und Registrierlisten. Der staatliche Auftrag lautet, sicher zu stellen, dass zu behandelnde Personen nicht „verloren gehen“, sondern, dass Angehörige und Ämter jederzeit feststellen und Auskunft darüber geben können, wo sich betroffene Personen befinden. Für alle Fälle ist hierfür auch eine - glücklicherweise bislang wenig benötigte - Telefon-Hotline eingerichtet und rund um die Uhr besetzt.

Das Ehrenamt spielt eine große Rolle bei der sanitätsdienstlichen Seite des Nato-Gipfels: 9 von 10 Einsatzkräften sind ehrenamtlich! Der Zivil- und Katastrophenschutz in der Bundesrepublik wird in großem Maß von den gut ausgebildeten ehrenamtlichen Helfern der Hilfsorganisationen getragen. Diese sind permanent und kurzfristig abrufbar in der Lage, Sanitätsdienst, Betreuung und Verpflegung betroffener Bevölkerungs­gruppen zu gewährleisten.

Gemeinsam mit dem Roten Kreuz stellen beim NATO-Gipfel auch der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter Unfallhilfe den Sanitätsdienst sicher.

 

 

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