5.2.2010
In einem Gespräch zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Markus Grübel und dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Baden- Württemberg, Dr. Lorenz Menz, bestand Einigkeit, dass der Zivildienst kein Auslaufmodell sei. Der Zivildienst dürfe durch Verkürzung der Wehrpflicht auf sechs Monate nicht „kaputt gemacht“ werden. Für die vielen hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürger sei die Betreuung und Unterstützung durch die Zivildienstleistenden unverzichtbar.
Markus Grübel und Dr. Lorenz Menz fordern bei einer Verkürzung des Zivildienstes auf 6 Monate die Möglichkeit einer freiwilligen Dienstzeitverlängerung. Das müsse mit wenig bürokratischem Aufwand und ohne zusätzliche weitere finanzielle Belastungen für die Träger der Zivildienststellen erfolgen können.
Bei der Umstellung von 9 Monate auf 6 Monate Zivildienstzeit sei den Trägern der Zivildienststellen eine ausreichende Übergangsfrist zur Planungssicherheit einzuräumen. Zumindest müsse sichergestellt werden, dass die 9-monatige Dienstzeit für alle Zivildienstleistenden, die vor Inkrafttreten der Zivildienstzeitverkürzung einberufen worden sind, bestehen bleibt.
Diese und weitere Standpunkte zur Verkürzung des Zivildienstes hat das Deutsche Rote kreuz auch in einem Positionspapier festgehalten. Darin steht das Rote Kreuz zum Zivildienst als Teil der Wohlfahrtsarbeit und bietet seine Mitarbeit bei der weiteren Ausgestaltung des Zivildienstes an.
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