7. DRK-Feldkochwettbewerb am 28. September in Ehingen
Beim diesjährigen Wettbewerb der Feldköche im DRK-Landesverband Baden-Württemberg erreichte das Kochteam der DRK-Bereitschaft aus Weingarten (Kreisverband Ravensburg) den ersten Platz. Ihr Erbseneintopf „Kügele-Hoi“ wurde mit dem „Goldenen Feldkochherd“ ausgezeichnet. Um den Preis, der von einer Jury aus Gastronomen und Fachleuten des DRK verliehen wurde, hatten bei prächtigem Herbstwetter 12 Feldküchen gewetteifert. Schon traditionell war auch in diesem Jahr ein Küchenteam des Österreichischen Roten Kreuzes darunter.
Von sechs Uhr an hatten die Köche unter den Argusaugen der Schiedsrichter die Eintopfgerichte zubereitet. Dabei wurde der Arbeitsablauf ebenso bewertet, wie die Hygiene und der Geschmack des fertigen Essens. Mittags konnten sich dann auf dem Ehinger Sternplatz alle hungrigen und neugierigen Gäste und Passanten von der Kunst der DRK-Küchenmeister überzeugen. Über 1200 Gerichte wurden vertilgt und das Lob war groß.
Bei der Preisverleihung wies der Präsident des DRK-Landesverbandes, Dr. Lorenz Menz, noch einmal darauf hin, dass die Feldküchen einen durchaus wichtigen logistischen Auftrag zu erfüllen haben und dies erst jüngst bei der Flutkatastrophe an der Elbe unter Beweis stellen mussten. Dort waren zur Verpflegung der Opfer wie auch der Hilfskräfte 120 DRK-Feldküchen im Einsatz gewesen. Dr. Menz dankte den Feldköchinnen und Feldköchen, den Organisatoren und der Jury in gleichem Maße. Er lobte die Qualität der Gerichte wie auch den vorbildlichen Einsatz der samt und sonders ehrenamtlichen Küchenteams.
Doch am Samstag war die Hauptsache, dass es allen geschmeckt und gefallen hat. Und es galt eine Vielzahl von Stimmzetteln auszuzählen, eher der Gewinner des Publikumspreises feststand: Den „silbernen Schneebesen“ errangen wie bereits im letzten Jahr die Köche aus Sprantal (DRK-Kreisverband Karlsruhe) mit einer „Sprantaler Gulaschsuppe“.
Der Ertrag aus den verkauften Mahlzeiten kommt den DRK-Suppenküchen für mittellose Menschen in Eriwan und Skopje zugute.
Presseinfo 23/2002 vom 29.9.2002
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