Schwäbisch Gmünd. In der armenischen Hauptstadt Eriwan wurde im Beisein von Pfarrer Karl-Heinz Scheide am 18. Oktober die neunte Saison der Suppenküche „Küche der Barmherzigkeit“ eröffnet. Über die kommenden Wintermonate hinweg können jetzt wieder rund 700 notleidende und alleinstehende Rentnerinnen und Rentner täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden.
Pfarrer Scheide war in seiner Eigenschaft als Vertreter des Freundeskreises, der das von Gerhard Maier ins Leben gerufene Suppenküchen-Projekt gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg in Eriwan fortsetzt, nach Armenien gereist.
Außer der Botschaft, dass der Betrieb der Suppenküche auch für den kommenden Winter gesichert ist, brachte Pfarrer Scheide noch eine große Zahl von Strickwaren und Stoffspielsachen mit nach Eriwan. Diese waren von Strickkreisen in Schwäbisch Gmünd und durch private Spenden zusammengekommen und wurden an einen Kindergarten und ein Waisenhaus verteilt. „Die Freude der Kinder war unbeschreiblich“, so Pfarrer Scheide.
Zur Eröffnung der Suppenküche konnte Pfarrer Scheide in Eriwan den deutschen Botschafter Bartels, den Eriwaner Bürgermeister Kachatyan sowie Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes und des Armenischen Roten Kreuzes begrüßen. Im Laufe seines Armenien-Aufenthaltes führte Pfarrer Scheide Gespräche mit dem stellvertretenden Oberbürgermeister von Eriwan, Saqaryan, dem Sozialminister Martrosyan und den Rotariern von Eriwan.
Aufgrund ´der großen Unterstützung vor allem aus der Schwäbisch Gmünder Bevölkerung konnte die „Küche der Barmherzigkeit“ in den letzten Jahren über 500.000 warme Mahlzeiten an die Bedürftigen in Eriwan ausgeben.
Presseinfo 25/2002 vom 31. Oktober 2002
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