Am Mittwoch, 26.3.2003 wurde aus dem DRK-Katastrophenschutzlager in Kirchheim eine Spezial-Wasseraufbereitungsanlage zum Einsatz in einem Lager für Kriegsflüchtlinge verschickt. Diese Aufbereitungsanlage ist ausgelegt für die Sicherung von sauberem Trinkwasser sowie die Basishygiene für ein Krankenhaus und kann bis zu 15.000 Menschen pro Tag mit Trinkwasser versorgen.
In Zusammenarbeit mit dem DRK-Bundesverband haben wir uns seit Kriegsbeginn vorbereitet, um gegebenenfalls auf Abruf schnellstmögliche Hilfe für den Irak leisten zu können“, so Michael Uibel, zuständiger Abteilungsleiter beim DRK-Landesverband Baden-Württemberg. Zur Zeit werden international standardisierte Einsatzmodule bereit gestellt. „Jedoch planen wir derzeit nicht, Hilfspersonal in das Kriegsgebiet zu schicken“, so Michael Uibel.
Hingegen kann das DRK wie auch alle anderen Hilfsorganisationen keine Sachspenden annehmen und Hilfsgütertransporte organisieren. Bereits seit Kriegsbeginn ist der Luftraum in der Region weitgehend gesperrt. Ein Transport in das Krisengebiet auf dem See- oder Landweg ist auf unabsehbare Zeit ausgeschlossen.
Für die voraussichtlich langfristig erforderlichen Hilfsmaßnahmen hat das DRK ein bundeseinheitliches Spendenkonto eingereichtet:
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00,
Kontonummer 41 41 41, Stichwort „Nahost“
Online-Spenden: www.DRK.de
Unter der Nummer 030/854 04 353 hat das DRK für alle Fragen zur Irak-Hilfe eine Bürger-Hotline eingerichtet.
Presseinfo 07/2003 vom 25. März 2003
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