DRK hilft mit „Haus der Hoffnung“ in Armenien

 

Der erste Spatenstich zum Hilfsprojekt „Haus der Hoffnung“ ist getan. Mit Spendengeldern in Höhe von ca. 220.000 Euro baut das Armenische Rot Kreuz ein ca. 800 qm große Gebäude im Zentrum Eriwans.
„Der Vertrag zwischen dem Architekten aus Eriwan und dem Armenischen Roten Kreuz ist unter Dach und Fach,“ so Michael Uibel, Abteilungsleiter beim DRK-Landesverband. Er überwacht die Bauarbeiten an dem Hilfsprojekt und kehrte vor kurzem nach Abschluss der Verhandlungen zusammen mit Pfarrer Karl-Heinz Scheide vom Freundeskreis „Küche der Barmherzigkeit“ aus Schwäbisch Gmünd aus Armenien zurück.
Der Präsident des Armenischen Roten Kreuzes und Pfarrer Scheide hatten zuvor in Anwesenheit des Oberbürgermeisters der Stadt Eriwan und unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit nach armenischer Tradition ein lilafarbenes Band am Baugrundstück durchgeschnitten.

Das „Haus der Hoffnung“ ist ein eigenständiges und von der „Küche der Barmherzigkeit“ vollständig unabhängig finanziertes Projekt. Es wird Herberge für eine der beiden Rotkreuz-Suppenküchen sein, in denen von Oktober bis Mai wochentags ca. 650 warme Mahlzeiten pro Tag an bedürftige, meist alleinstehende alte Menschen in der armenischen Hauptstadt Eriwan verteilt werden. Darüber hinaus sind Räume für eine Kleiderkammer, eine Sozialstation und Jugendräume vorgesehen, die durch das Armenische Rote Kreuz betrieben werden. Die Landesstiftung Baden-Württemberg trägt zu den Baukosten 75.000 Euro bei, der Rest setzt sich aus Spenden von Bürgerinnen und Bürgern Baden-Württembergs, viele davon aus Schwäbisch Gmünd, aber auch von zahlreichen DRK-Kreisverbänden des DRK-Landesverbandes zusammen. Beim Armenischen Roten Kreuz rechnet man damit, dass im September mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
Presseinfo 15 vom 9. Juli 2003

 

 

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