6. April 2004, 10/2004
Stuttgart. Am Dienstag, 6. April 2004 wurde der Geschäftsführer der Krankenhaus vom Roten Kreuz gGmbH in Bad-Cannstatt, Hermann Kemper, feierlich verabschiedet. Hermann Kemper führte seit 1980 die Geschäfte des Krankenhauses. Er übergab die Geschäftsführung an Gerhard Straub, dem Geschäftsführer des Karl-Olga-Krankenhauses, mit dem die Krankenhaus vom Roten Kreuz gGmbH schon seit einiger Zeit eine Kooperation eingegangen ist.
Der Präsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, Dr. Lorenz Menz, bedankte sich mit den Worten: „Hermann Kemper hat das Krankenhaus vom Roten Kreuz aus einer schwierigen finanziellen Situation herausgeführt. Das Krankenhaus vom Roten Kreuz ist für ihn zum Lebensinhalt geworden. Durch die herbei-geführte Kooperation mit dem Karl-Olga-Krankenhaus hat Hermann Kemper dem Krankenhaus vom Roten Kreuz ein Stück Zukunft gesichert“. Dr. Lorenz Menz hob insbesondere Kempers Wirken während des Neubaus des Krankenhauses in den Jahren 1995 bis 1998 hervor, den er von der Planungsphase bis zur Fertigstellung begleitete. Rund 43 Mio Mark wurden damals für den Neubau aufgewendet und er ist bis heute das größte Bauvorhaben in der Geschichte des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg.
Das Krankenhaus vom Roten Kreuz gGmbH in Bad Cannstatt verfolgt mit 95 Betten der Inneren Medizin und mit 20 Betten für geriatrische Rehabilitation, einen ganzheitlichen Therapieansatz. Pro Jahr können rund 3000 Patienten ineinandergreifende Therapiekonzepte in Anspruch nehmen. So können beispielsweise Menschen nach einem Schlaganfall, nach einem Sturz oder mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, direkt nach dem akuten Stadium der Krankheit mit der Rehabilitation beginnen.
DRK-Pressestelle, Ulrike Klug
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