Explosion, Gefahrgut-Unfall und viele Verletzte: DRK übt Großeinsatz im Zollernalbkreis

 

14/5. Juni 2004
Schömberg/Stuttgart. Bei drei simulierten Unfällen erprobte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Samstag, 5. Juni 2004 im Raum Dotternhausen mit einem Großaufgebot von rund 250 Einsatzkräften und Helfern die ganze Palette der nötigen Hilfeleistungen.

Im Zementwerk in Rohrbach galt es, nach einer simulierten Explosion 30 zum Teil schwer Verletzte Menschen zu versorgen. Fast zeitgleich musste nach einem angenommenen Gefahrgut-Unfall die Räumung eines Teils der Gemeinde Dotternhausen und die Unterbringung der Bewohner in einer Notunterkunft organisiert werden. Hinzu kam noch die Suche und Bergung von acht Jugendlichen aus einem Steinbruch.

Zu den rund 250 eingesetzten DRK-Helfern aus den Kreisverbänden Zollernalb und Tuttlingen gehörten Rettungsdienst, Einheiten des Katastrophenschutzes und der Bergwacht, Rettungshundestaffel, Sanitätsbereitschaften, Kreisauskunftsbüro und Notfallnachsorgeteams. Fast 100 Mimen waren bei regnerischen Wetterverhältnissen im Einsatz. Als verletzte oder evakuierte Personen gestalteten sie den Einsatz realistisch. Unterstützt wurde die Übung von der freiwilligen Feuerwehr Dotternhausen.

"Eine solche Übung ist wichtig und wertvoll", so der Leiter der Großübung, Wolfgang Schmidt von der DRK-Landesschule. "Aus der Übung gewinnen wir wichtige Erkenntnisse, die für das notwendige reibungslose Zusammenspiel im Ernstfall unglaublich wertvoll sind", so Schmidt, der sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Großübung zeigte.

Auch die Koordination von verschiedenen DRK-Einsatzkräften sowie die Zusammenarbeit der Führungsstrukturen zweier Kreisverbände wurde geübt. Wolfgang Schmidt: "Das reibungslose Zusammenspiel unserer Kräfte ist die Voraussetzung für eine gute Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen wie THW und Feuerwehr."

 

 

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