20/23.8.2005
Am vergangenen Sonntag leisteten 32 Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Baden-Württemberg Hilfe am Einsatzschwerpunkt „Bahnhof Horrem“. Sie betreuten dort eine von insgesamt sechs DRK-Unfall-Hilfsstellen und versorgten über mehr als 16 Stunden die vielen Tausend Pilger, die zur Papstmesse auf das Marienfeld bei Köln geströmt waren.
Die Sanitäter und ein Notarzt waren zusätzlich angefordert worden, um die 600 DRK-Hilfskräfte in Köln beim Weltjugendtag zu unterstützen. Die Helfer der Sanitätsgruppe der DRK-Hilfszugabteilung Baden-Württemberg (Kirchheim/Teck) kamen aus den Kreisverbänden Stuttgart, Esslingen, Aalen und Nürtingen. Jede Unfallhilfsstelle besteht aus Sanitätern, einem Notarzt mit Notfallaufnahme, Behandlung und Nachbehandlung.
Insbesondere der Wassermangel machte den Pilgern zu schaffen. Viele waren dehydriert und hatten mit Kreislaufproblemen zu kämpfen: „Wir haben mehr als 260 Kisten Mineralwasser verteilt“, so der Einsatzleiter und stellvertretende Abteilungs-Führer Ron Wüst. „Es war für alle Helfer ein unglaubliches Erlebnis, welche Dankbarkeit und tolle Resonanz wir für unsere Hilfe erhalten haben.“ Nach dem Ende des Einsatzes am frühen Montagmorgen meldete sich die Sanitätsgruppe am Montagabend um 19 Uhr wieder einsatzbereit in Kirchheim zurück.
Aufgrund des großen Pilgerandrangs hatte die Einsatzleitung des DRK auf dem Weltjugendtag die Sanitätsgruppe der Hilfszugabteilung Baden-Württemberg neben den Sanitätsgruppen der Hilfszugabteilungen der Landesverbände Niedersachsen, Westfalen-Lippe, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, und Bayern zusätzlich angefordert.
Weitere Informationen zum Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes beim Weltjugendtag erhalten Sie unter www.drk.de.
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