Rettungsmittel im Rettungsdienst

Unter Rettungsmittel im engeren Sinne sind die Transportmittel zu verstehen, mit denen die Patienten befördert werden bzw. mit denen das rettungsdienstlichen Personal (z.B. Notarzt) zum Notfallort bzw. zum Ort des Transportbeginns befördert wird.  

Es gibt in aufsteigender Ordnung (gemäß der Behandlungsmöglichkeiten) drei Typen von Krankenkraftwagen und das Notarzteinsatzfahrzeug:  

 

 

Typ A1 und A2

Patient Transport Ambulance Krankentransportwagen  

Typ B

Emergency Ambulance Notfallkrankenwagen

Ein Krankenkraftwagen, der für den Transport, die Erstversorgung und die Überwachung von Patienten konstruiert und ausgerüstet ist.  

 

 

Typ C

  
Rettungswagen (RTW bzw. "Mobile Intensiv Care Unit" (MICU))

Ein Krankenkraftwagen, der für den Transport, die erweiterte Behandlung und Überwachung von Patienten konstruiert und ausgerüstet ist.
Vom DRK wird in der Notfallrettung fast ausschließlich dieser Typ eingesetzt.

 

Notarzteinsatzfahrzeug

Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist entweder an einer Klinik stationiert oder holt den Notarzt direkt von der Klinik/Praxis ab und fährt den Arzt zum Notfallort.
Unabhängig vom Notarzt trifft dort ein RTW ein.

 

Die technischen Anforderungen an Fahrzeuge, Gerät und Material ergeben sich aus dem jeweiligen "Stand der Technik", entsprechend den nationalen DIN-Normen bzw. der jeweiligen europaweit geltenden DIN-EN-Normen. Diese sind:

  • DIN EN 1789 „Rettungsdienstfahrzeuge und deren Ausrüstung – Krankenkraftwagen“ („Medical vehicles and their equipment – Road ambulances“)

  • DIN 75 079 „Notarzt-Einsatzfahrzeuge“; Begriffe, Anforderungen, Prüfung

  • DIN EN 1865 „Festlegungen für Krankentragen und andere Krankentransportmittel im Krankenkraftwagen“ („Specifications for stretchers and other patient handling equipment used in road ambulances“)


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